Was ist ein DSB?

Art. 37 DS-GVO wurde durch §38 BDSG (2017)ergänzt und behält im wesentlichen die bisherige Vorschrift des  § 4f BDSG:


Beauftragter für den Datenschutz (DSB)


"(1) Öffentliche und nicht öffentliche Stellen, die personenbezogene Daten automatisiert erheben, verarbeiten oder nutzen, haben einen Beauftragten für den Datenschutz schriftlich zu bestellen, wenn in der Regel 10 oder mehr Personen ständig damit beschäftigt sind."

 

Das Gesetz verlangt von ihm die erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit. Gerade an seine Fachkunde werden hohe Anforderungen gestellt:


Der DSB sollte möglichst viel Erfahrung mit allgemeinen Geschäftsabläufen mitbringen, und nicht allein z.B. ein EDV Spezialist oder Jurist sein. Oft ist es schwer, einen geeigneten Kandidaten im eigenen Betrieb zu finden, weil diese entweder bereits überlastet sind, oder aber sich Interessenskonflikte ergeben. So kann der Leiter der EDV oder die Personalchefin sich schwerlich objektiv selbst überwachen.